Abschlussarbeit: Verhaltensökonomische Ansätze zur Förderung der privaten Altersvorsorge in Deutschland

Das deutsche Altersvorsorgesystem steht unter Druck. Die demografische Krise weitet die Finanzierunglücke in der gesetzlichen Rentenversicherung immer weiter aus. In seiner jetzigen Form wird es in absehbarer Zeit nicht mehr den Lebensstandard im Ruhestand absichern können. Zahlreiche Reformen der betrieblichen Altersvorsorge und der geförderten privaten Altersvorsorge haben ihre Wirkung verfehlt. Denn Bisherige Anreizsysteme waren mit materiellen Anreizen, wie steuerlichen Vorteilen oder Zulagen, konstruiert. Diese setzen einen streng rationalen Entscheidungsprozess im Zusammenhang mit der Altersvorsorge voraus, der nicht realitätsnah ist.

In dieser Arbeit wird untersucht, wie verhaltenswissenschaftliche Anreize aussehen können und ob diese auf Deutschland anwendbar sind. Dafür werden zuerst vergleichbare Rentensysteme anderer Staaten untersucht. Die Maßnahmen dieser Länder werden dann auf ihre Übertragbarkeit auf die private Altersvorsorge in Deutschland geprüft. Viele effektive Anreize, wie etwa Opt-in Verfahren oder das Matching von Beiträgen, lassen sich gut in bisherige Fördersysteme integrieren. Werden die übertragbaren Maßnahmen gebündelt, entsteht ein Gesamtkonzept, welches erfolgreiche Anreize aus anderen Ländern miteinander verbindet und daher eine hohe Wirksamkeit verspricht.

Die Arbeit wurde von Herrn Ken Tribull-Potapczuk verfasst, betreut von Prof. Horst Müller-Peters.

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