Entertainmentversicherungen

entertainment insurance (engl.) Sammelbezeichnung für verschiedene Versicherungen, die der Unterhaltungsindustrie, oft gebündelt, angeboten werden. Z.B. Veranstaltungsausfallversicherung, Wetterversicherung, Veranstalter-Haftpflichtversicherung, Filmtheater-Einheitsversicherung, Gewinnspielversicherung, Filmversicherung.

Einheitsversicherung

omnium insurance (engl.) Versicherung, die Elemente der Transportversicherung und der Sachversicherung kombiniert. Während des Transports der Waren sind diese im Umfang einer Warenversicherung abgesichert und während der Lagerung entspricht der Versicherungsschutz einer Sachversicherung. Sie wird insbesondere für Branchen wie z.B. Wäschereien, Reinigungen oder Textilveredelungsbetriebe angeboten.

EU-Vermittlerrichtlinie

EU Insurance Mediation Directive (engl.) Regelt auf EU-Ebene im Sinne eines besseren Verbraucherschutzes insbesondere die Eintragung der Vermittler in ein öffentlich zugängliches Register, Informationspflichten für den Vermittler, Beratungs- und Dokumentationspflichten sowie Einrichtung einer Schlichtungsstelle, und wurde in die nationale Gesetzgebung der Mitgliedstaaten übertragen.

Erlaubnispflicht

statutory permission requirement (engl.) Versicherungsvermittler und -berater brauchen in der Regel eine Zulassung durch die zuständige Industrie- und Handelskammer, die erteilt wird, wenn die persönliche Zuverlässigkeit, geordnete Vermögensverhältnisse, eine Berufshaftpflichtversicherung und entsprechende Sachkunde nachgewiesen werden.

Endwert

terminal value (engl.) Wert eines Zahlungsstroms zu einem Termin in der Zukunft. Zur Berechnung des Endwertes werden die einzelnen Zahlungen mit einem festen Zinssatz aufgezinst.

Engpassrisiko

supply risk, bottleneck risk (engl.) Risiko, das durch fehlende Kapazitäten entsteht, die sich dann auch auf andere Bereiche der Leistungserstellung auswirken. Der Begriff wird vor allem im Personalmanagement verwendet, kann aber auch in anderen Bereichen auftreten.