Tätigkeitsschaden

Schaden an fremden Sachen, die durch eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit an oder mit diesen Sachen entstanden sind. Diese sind in der Regel vom Versicherungsschutz der Haftpflichtversicherung ausgeschlossen, werden aber in der Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung wieder eingeschlossen.

Totalschaden

storm losses (engl.) Dies bezeichnet einen Schaden, bei dem sich die Wiederherstellung des Wirtschaftsgutes (z.B. eines Kfz) nicht mehr lohnt. Man unterscheidet hier zwischen dem technischen und wirtschaftlichen Totalschaden. Beim technischen ist die Wiederherstellung des vorigen Zustandes wegen der Beschädigungen nicht mehr möglich. Beim wirtschaftlichen übersteigen die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert des Wirtschaftsgutes.

Typklasse

car type category (engl.) Diese ist neben der Regionalklasse ein Risikomerkmal zur Kalkulation der Versicherungsprämie in der Kfz-Haftpflicht und -Kaskoversicherung. Sie wird jährlich von einem unabhängigen Treuhänder ermittelt und richtet sich nach dem bisherigen Schadenbedarf für jeden Fahrzeugtyp. Dieser orientiert sich an den Schadenaufwendungen im vergangenen Kalenderjahr.

Trunkenheitsklausel

drunk driving exclusion (engl.) Diese ist in Ziffer A. 4.10.2 (AKB 08 des GDV) geregelt und schließt den Versicherungsschutz aus, wenn eine Geistes- oder Bewusstseinsstörung des Fahrers vorliegt. Das Ausmaß des Verschuldens richtet sich nach der relativen oder absoluten Fahruntüchtigkeit.

Teilkaskoversicherung

partial coverage (engl.) Sie schützt den/die Versicherungsnehmer(in) vor Schäden am eigenen Kfz. In der Teilkaskoversicherung sind die Gefahren Diebstahl, Brand oder Explosion, Zusammenstoß mit Haarwild, Glasbruchschäden und Tierbissschäden versichert. Einen erweiterten Versicherungsschutz bietet die Vollkaskoversicherung.

Trigger

trigger (engl.) Definiertes Auslösungsereignis welches zur Leistungspflicht des Rückversicherers bzw. im Rahmen von Insurance Linked Securities der Investoren führt (Deckungsauslöser).