{"id":1381,"date":"2025-10-30T10:37:09","date_gmt":"2025-10-30T09:37:09","guid":{"rendered":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsrecht\/2025\/10\/30\/ein-urteil-mit-sprengkraft\/"},"modified":"2025-10-30T10:37:11","modified_gmt":"2025-10-30T09:37:11","slug":"ein-urteil-mit-sprengkraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsrecht\/2025\/10\/30\/ein-urteil-mit-sprengkraft\/","title":{"rendered":"Ein Urteil mit Sprengkraft:"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><u>Zur Anwendbarkeit der Kriegsklausel in der Betriebshaftpflichtversicherung bei Fliegerbombenfunden<\/u><\/strong><strong><u><\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Von Laura Pieper und Lara Stolle<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Der Beitrag wurde im Rahmen des Studiengangs Versicherungsrecht an der TH K\u00f6ln im Modul 6 \u2013 Rechtsschutz- und Haftpflichtversicherungsrecht &#8211; erstellt<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Stellen Sie sich vor: Ein Bagger gr\u00e4bt auf einer Baustelle und st\u00f6\u00dft auf eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Ein nicht seltenes Szenario, was vor allem K\u00f6lner*innen bekannt sein sollte:<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde zuletzt am 04.06.2025 gefunden und sorgte f\u00fcr eine gro\u00dfe Herausforderung. Die gr\u00f6\u00dfte Evakuierung seit 1945 hat die komplette Innenstadt inkl. des K\u00f6lner Hauptbahnhofs lahmgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>In dem Fall des LG Frankfurts (Oder, Urteil vom 3.7.2024 \u2013 15 O203\/23) ist genau das passiert: Aufgrund des Funds einer Fliegerbombe wurde eine Evakuierung in einem Ort in Bandenburg vorgenommen. Jedoch konnte die Bombe nicht entsch\u00e4rft werden und musste zum Leid der Anwohner kontrolliert gesprengt werden. Doch haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, was passiert, wenn es bei einer kontrollierten Sprengung zu erheblichen Sch\u00e4den zum Beispiel an Nachbargeb\u00e4uden kommt? Und vor allem: Wer zahlt und besteht Deckung im Rahmen der Betriebshaftpflichtversicherung des Bauunternehmers, der die Bombe bei seinen Arbeiten gefunden hat?<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Fragen standen im Zentrum des Urteils des Landgerichts Frankfurt (Oder) vom 3. Juli 2024 (Az. 15 O 203\/23). Die Entscheidung hat nicht nur juristische Relevanz, sondern auch eine gewisse Dramatik. Schlie\u00dflich geht es um explosive Altlasten, Versicherungsbedingungen und die Frage, ob der Zweite Weltkrieg auch heute noch als \u201eKrieg\u201c im Sinne der Versicherungsbedingungen gilt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Fall: Wenn Geschichte auf Gegenwart trifft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bauunternehmen stie\u00df bei Erdarbeiten in Brandenburg im M\u00e4rz 2021 auf eine Weltkriegsbombe. Die herbeigerufenen Experten entschieden sich f\u00fcr eine kontrollierte Sprengung mit erheblichen Folgen: Mehrere umliegende Geb\u00e4ude wurden besch\u00e4digt. Die betroffenen Eigent\u00fcmer forderten Schadensersatz. Das Bauunternehmen wandte sich an seine Betriebshaftpflichtversicherung, doch die verneinte die Regulierung. Begr\u00fcndet hat der Versicherer dies mit der sogenannten Kriegsklausel. Diese schlie\u00dft Sch\u00e4den durch Kriegsereignisse aus und eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg beruht durchaus auf einem Kriegsereignis. Der v\u00f6lkerrechtliche Begriff Krieg ist f\u00fcr den durchschnittlichen Versicherungsnehmer zum einen ein bewaffneter Kampf zwischen Staaten und zum anderen muss eine Kriegserkl\u00e4rung ausgesprochen werden. Wie ist nun die Kriegsklausel zu verstehen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die juristische Z\u00fcndschnur: Was sagt die Kriegsklausel?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Warum genau greift die Kriegsklausel hier nicht? Und was bedeutet das f\u00fcr die Betriebshaftpflichtversicherung?<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Betriebshaftpflichtversicherungen enthalten eine sogenannte&nbsp;Kriegsklausel. Diese schlie\u00dft Sch\u00e4den aus, die \u201eunmittelbar oder mittelbar durch Kriegsereignisse oder Ma\u00dfnahmen von hoher Hand\u201c verursacht wurden. Doch wie weit reicht dieser Ausschluss? Gilt eine kontrollierte Sprengung einer 80 Jahre alten Bombe wirklich als \u201emittelbare Kriegsfolge\u201c?<\/p>\n\n\n\n<p>Das LG Frankfurt (Oder) sagt:&nbsp;Nein.<\/p>\n\n\n\n<p>Entscheidend ist, ob beim Schadensereignis ein ad\u00e4quat (auch mittelbar) verursachender Umstand vorliegt, der ohne den Krieg so nicht eingetreten w\u00e4re. Auf den v\u00f6lkerrechtlichen Kriegsbegriff kommt es hierbei nicht an. In diesem Fall verh\u00e4lt es sich so, dass das Ereignis, das den Schaden verursacht hat, nicht durch den Krieg selbst entstanden ist, sondern vielmehr durch die Sprengung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das LG stellt aber klar, dass Sp\u00e4tsch\u00e4den aus fr\u00fcheren Kriegen (z. B. das Auffinden und Entsch\u00e4rfen\/Detonieren einer im 2. Weltkrieg abgeworfenen Fliegerbombe) nicht ohne Weiteres vom Kriegsausschluss im Sinne der Versicherungsbedingungen erfasst werden. Mit zunehmender Dauer des Friedenszeitraums hat die Kriegsklausel an Bedeutung verloren: bei klassischen \u201eBlindg\u00e4ngern\u201c aus dem Zweiten Weltkrieg greift diese regelm\u00e4\u00dfig nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem ist die Kriegsklausel als Ausschlussklausel einschr\u00e4nkend, also nach st\u00e4ndiger Rechtsprechung eng auszulegen. Ma\u00dfgeblich ist der erkennbare Sinn und Zweck der Klausel. Der Versicherungsnehmer darf nicht durch die Auslegung benachteiligt werden und Unklarheiten in der Formulierung gehen zulasten des Versicherers. F\u00fcr den Versicherungsnehmer muss transparent und verst\u00e4ndlich in den Versicherungsbedingungen definiert sein, inwieweit wirtschaftliche Nachteile und Belastungen entstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Bauunternehmer bedeutet das erst einmal, dass seine Versicherung Deckung gew\u00e4hren muss.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Versicherungsrechtliche Einordnung der Sprengung einer Weltkriegsbombe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die sogenannte&nbsp;Kriegsklausel&nbsp;ist ein Klassiker in Versicherungsbedingungen. Sie lautet sinngem\u00e4\u00df:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNicht versichert sind Sch\u00e4den, die durch Kriegsereignisse, innere Unruhen oder \u00e4hnliche Ereignisse verursacht werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zweck ist eindeutig: Versicherer wollen sich gegen systemische Risiken absichern, die sie nicht kalkulieren k\u00f6nnen. Au\u00dferdem versuchen sie, dadurch das Kumulrisiko zu begrenzen. Dabei erleiden eine Vielzahl von Versicherungsnehmern gleichzeitig einen Schaden durch den Eintritt desselben zuf\u00e4lligen Ereignisses, also den Kriegsausbruch.<\/p>\n\n\n\n<p>Generell l\u00e4sst sich festhalten, dass das Versicherungsprinzip, der Risikoausgleich im Kollektiv f\u00fcr den Schaden des Einzelnen, in Kriegszeiten &#8211; eben durch die H\u00e4ufung der Sch\u00e4den &#8211; grunds\u00e4tzlich nicht funktioniert. Es muss ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Krieg und dem Schaden bestehen. Die Beweislast tr\u00e4gt der Versicherer.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Knackpunkt: Was ist ein \u201eKriegsereignis\u201c?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das LG Frankfurt (Oder) hat versucht, diesen Begriff juristisch zu definieren. Die Richter:innen argumentierten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die\u00a0Sprengung\u00a0sei ein\u00a0ziviles Gefahrenabwehrereignis, nicht Teil eines milit\u00e4rischen Konflikts.<\/li>\n\n\n\n<li>Die \u00a0Kausalit\u00e4t\u00a0sei entscheidend: Nicht der Krieg selbst, sondern die heutige Entscheidung zur Sprengung habe den Schaden verursacht. Die Ausschlussklausel findet also nur Anwendung bei allen Sch\u00e4den, die ad\u00e4quat durch Krieg verursacht werden und unter ihren Schutzzweck fallen.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine\u00a0zeitliche und sachliche Distanz\u00a0zum eigentlichen Kriegsgeschehen sei gegeben, immerhin liegt das Ende des Zweiten Weltkriegs fast 80 Jahre zur\u00fcck. Somit haben wir keine anormale Gefahrenlager mehr, sondern eine (neue) \u201eNormalgefahr\u201c. Ab diesem Moment ist der Versicherer in der Lage, das erh\u00f6hte Risiko in seine Pr\u00e4mienberechnung mit einzukalkulieren. Kann der Versicherer das Risiko in seine Pr\u00e4mienberechnung einkalkulieren, entf\u00e4llt seine besondere Schutzbed\u00fcrftigkeit und die entsprechende Gefahr unterf\u00e4llt nicht mehr dem Kriegsausschluss. \u00a0Der Zusammenhang mit dem Krieg lockert sich somit mit der Zeit.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Der Versicherungsfall: Deckung trotz Explosion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Betriebshaftpflichtversicherung greift grunds\u00e4tzlich bei Sch\u00e4den, die aus der betrieblichen T\u00e4tigkeit entstehen. Dazu z\u00e4hlt auch der Umgang mit Kampfmitteln,&nbsp;sofern dieser zum versicherten Risiko geh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gericht stellte klar: Die Sprengung war Teil der Gefahrenabwehr im Rahmen der Baut\u00e4tigkeit und damit&nbsp;vom Versicherungsschutz umfasst. Zus\u00e4tzlich haben die Mitarbeitenden des Bauunternehmens vorbildlich gehandelt und sofort die n\u00f6tigen Schritte zur sicheren Gefahrenabwehr eingeleitet. Damit kann auch nicht in irgendeiner Hinsicht von einer vors\u00e4tzlichen Schadenverursachung (\u00a7 103 VVG) gesprochen werden. Der Bauunternehmer hat die Sch\u00e4digung der Nachbarh\u00e4user nicht billigend in Kauf genommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Versicherungsrechtliche und praktische Konsequenzen f\u00fcr Bauunternehmen und Versicherer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach der juristischen Analyse ergeben sich einige wichtige Lehren f\u00fcr Bauunternehmen, Versicherer und auch f\u00fcr die Rechtsprechung.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Bauunternehmen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kampfmittelr\u00e4umung ist kein Sonderfall mehr, sondern Teil des Alltags auf vielen Baustellen, insbesondere in ehemaligen Kriegsgebieten.<\/li>\n\n\n\n<li>Unternehmen sollten pr\u00fcfen, ob ihre Betriebshaftpflichtversicherung explizit auch Kampfmittelrisiken\u00a0abdeckt.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine enge Zusammenarbeit mit Kampfmittelr\u00e4umdiensten und Beh\u00f6rden ist unerl\u00e4sslich, auch zur\u00a0Haftungsvermeidung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Versicherer:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Entscheidung zeigt, dass\u00a0unscharf formulierte Ausschl\u00fcsse\u00a0wie die Kriegsklausel nicht ausreichen, um sich pauschal von der Leistungspflicht zu befreien.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Rechtsprechung:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Das Urteil d\u00fcrfte\u00a0Signalwirkung\u00a0f\u00fcr \u00e4hnliche F\u00e4lle haben gerade in Regionen mit hoher Bombenfunddichte.<\/li>\n\n\n\n<li>Es zeigt, wie wichtig eine\u00a0zeitgem\u00e4\u00dfe Auslegung\u00a0von Versicherungsbedingungen ist. Auch andere Gerichte werden sich k\u00fcnftig an dieser Entscheidung orientieren.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Fazit: Warum das Urteil wichtig ist<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Urteil ist ein Paradebeispiel f\u00fcr die Frage, wie weit historische Ereignisse in die Gegenwart hineinwirken d\u00fcrfen. Es zeigt auch, dass Versicherer mit Ausschlussklauseln nicht immer durchkommen. Insbesondere dann nicht, wenn sie versuchen, jahrzehntealte Kriegsereignisse als Begr\u00fcndung f\u00fcr eine Leistungsfreiheit heranzuziehen. Die Sprengung einer Fliegerbombe ist kein Kriegsereignis, zumindest nicht im Sinne der Betriebshaftpflichtversicherung. Die Vergangenheit darf nicht als pauschale Ausrede f\u00fcr die Ablehnung heutiger Sch\u00e4den herhalten. Entscheidend bleiben die konkrete Ursachenkette und die genaue Klauselformulierung. Wenn Versicherer das Risiko von Explosionssch\u00e4den durch Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg vom Versicherungsschutz ausschlie\u00dfen wollen, m\u00fcssen sie das in der Klausel pr\u00e4zise zum Ausdruck bringen.&nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Anwendbarkeit der Kriegsklausel in der Betriebshaftpflichtversicherung bei Fliegerbombenfunden Von Laura Pieper und Lara Stolle Der Beitrag wurde im Rahmen des Studiengangs Versicherungsrecht an der TH K\u00f6ln im Modul 6 \u2013 Rechtsschutz- und Haftpflichtversicherungsrecht &#8211; erstellt Stellen Sie sich vor: Ein Bagger gr\u00e4bt auf einer Baustelle und st\u00f6\u00dft auf eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. &#8230; <a title=\"Ein Urteil mit Sprengkraft:\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsrecht\/2025\/10\/30\/ein-urteil-mit-sprengkraft\/\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Ein Urteil mit Sprengkraft:\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1382,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,12,20],"tags":[200,201,202,208],"class_list":["post-1381","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-haftpflicht-2","category-sachspecial-lines","category-versicherungsrecht","tag-ivwkoeln","tag-risiken","tag-versicherung","tag-versicherungswirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsrecht\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1381","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsrecht\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsrecht\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsrecht\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsrecht\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1381"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsrecht\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1381\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsrecht\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1382"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsrecht\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1381"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsrecht\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1381"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsrecht\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1381"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}