{"id":224,"date":"2015-06-13T13:16:10","date_gmt":"2015-06-13T11:16:10","guid":{"rendered":"http:\/\/behavioralinsurance.web.fh-koeln.de\/?page_id=224"},"modified":"2021-03-29T19:03:37","modified_gmt":"2021-03-29T17:03:37","slug":"risikoverhalten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/themenwelt\/risikoverhalten\/","title":{"rendered":"Risikoverhalten"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1038 size-medium alignleft\" src=\"http:\/\/behavioralinsurance.web.fh-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Risikoverhalten_orange-300x300.png\" alt=\"Risikoverhalten_orange\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/Risikoverhalten_orange-300x300.png 300w, https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/Risikoverhalten_orange-150x150.png 150w, https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/Risikoverhalten_orange.png 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wieso werden \u00fcberhaupt Versicherungen nachgefragt, obwohl der Erwartungswert bei fast jeder Versicherung negativ ist? Dies liegt daran, dass sich das menschliche Risikoverhalten nicht einfach nach Erwartungswerten richtet. Vielmehr ist das <strong>Risikoverhalten als Kern des Versicherns <\/strong>diversen Einfl\u00fcssen unterlegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Risikoverhalten ergibt sich daraus, wie ein Risiko wahrgenommen wird (<strong>Risikowahrnehmung<\/strong>) und inwiefern dieses Risiko eingegangen oder vermieden wird (<strong>Risikobereitschaft<\/strong>). Hinzu kommen auch noch intervenierende Einfl\u00fcsse wie beispielsweise die aktuelle Situation, unter der das Risiko bewertet wird.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Risikowahrnehmung<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Risiko wahrzunehmen ist die Basis daf\u00fcr, \u00fcber Versicherungsschutz nachzudenken. Nur wer beispielsweise das Risiko erkennt, aufgrund einer Berufsunf\u00e4higkeit einen finanziellen Schaden zu erleiden, wird \u00fcber den Kauf einer Berufsunf\u00e4higkeitsversicherung nachdenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einerseits spielt die <strong>Leichtigkeit,<\/strong> mit der bestimmte Informationen im Ged\u00e4chtnis abgerufen werden k\u00f6nnen, eine wichtige Rolle f\u00fcr die Einsch\u00e4tzung von Risiken.&nbsp; Andererseits erfolgt die Wahrnehmung von Risiken aber keinesfalls nach der objektiven Verf\u00fcgbarkeit bzw. dem Erwartungswert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der so genannten <strong>Gewichtungsfunktion <\/strong>der von Daniel Kahneman und Amos Tversky entwickelten Neuen Erwartungstheorie (Prospect Theory) zufolge werden Wahrscheinlichkeiten systematisch verzerrt wahrgenommen.&nbsp; So werden <strong>mittlere und hohe Wahrscheinlichkeiten untergewichtet<\/strong>, w\u00e4hrend <strong>geringe Wahrscheinlichkeiten<\/strong> (= seltene Ereignisse) tendenziell <strong>\u00fcbergewichtet<\/strong> werden.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Risikobereitschaft<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Risikobereitschaft spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle, um die Versicherungsm\u00e4rkte zu verstehen (vgl. M\u00fcller-Peters, 2015,Behavioral Insurance &#8211; Schwerpunktbeitrag Gabler-Versicherungslexikon, S. 3). Denn die Bereitschaft, ein Risiko einzugehen, oder die Motivation, dieses zu mindern oder sogar zu vermeiden, hat wesentlichen Einfluss auf die Nachfrage von Versicherungsschutz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Entscheidung, ob ein Risiko an einen Versicherer \u00fcbertragen wird (beispielweise die \u00dcbertragung des finanziellen Risikos aus einer m\u00f6glichen Berufsunf\u00e4higkeit auf den Versicherer durch Abschluss einer Berufsunf\u00e4higkeitsversicherung) oder nicht, h\u00e4ngt neben der Wahrnehmung des Risikos (hier: Berufsunf\u00e4higkeit) in einem zweiten Schritt von der Risikobereitschaft ab: M\u00f6chte ich gegen Zahlung von Versicherungspr\u00e4mien im Gegenzug eine Absicherung im Falle des Falles haben? Oder lasse ich es darauf ankommen, dass ich nicht berufsunf\u00e4hig werde?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Wahl der ersten Variante liegt eine <strong>Risikoaversion <\/strong>in Bezug auf den Erwartungswert vor: Es besteht der Wunsch, das Risiko durch \u00dcbertragung auf den Versicherer zu minimieren, obwohl der monet\u00e4re Erwartungswert dadurch sinkt. Bei der zweiten Variante liegt eine gewisse <strong>Risikofreude <\/strong>vor: Es besteht die Bereitschaft, das Risiko einzugehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass bei den Akteuren des Versicherungsmarktes nicht grunds\u00e4tzlich eine <strong>Risikoaversion<\/strong> besteht, l\u00e4sst sich durch die Erkenntnisse aus der neuen Entscheidungstheorie (Prospect Theory) von Kahneman und Tversky erkl\u00e4ren.<\/p>\n<h3><strong><span style=\"color: #ff6600;\">Neue Erwartungstheorie (Prospect Theory)<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gegensatz zur klassischen Entscheidungstheorie geht die Neue Erwartungstheorie nicht davon aus, dass Menschen grunds\u00e4tzlich risikoavers handeln.<\/p>\n<p>Vielmehr h\u00e4ngt die Risikobereitschaft davon ab, ob eine Entscheidung zwischen <strong>potentiellen Verlusten<\/strong> oder <strong>potentiellen Gewinnen<\/strong> getroffen werden muss.<\/p>\n<p>Den Kern der neuen Erwartungstheorie l\u00e4sst sich in der so genannten <strong>Wertefunktion<\/strong> abbilden:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1262 size-full\" src=\"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2015\/06\/Prospect.png\" alt=\"Prospect\" width=\"580\" height=\"471\" srcset=\"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/Prospect.png 580w, https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/Prospect-300x244.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Drei Prinzipien sind hier von Bedeutung:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Referenzpunktbezogenheit<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Abnehmende Empfindlichkeit<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Verlustaversion<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Referenzpunktbezogenheit <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Definition eines Gewinnes oder eines Verlustes wird durch den so genannten <strong>Referenzpunkt<\/strong> bestimmt (in der Grafik der Nullpunkt), der sich in Bezug auf finanzielle Entscheidungen als \u201eStatus quo\u201c bezeichnen l\u00e4sst. Gewinne liegen oberhalb und Verluste unterhalb des Referenzpunktes (vgl. Kahneman, 2014, Schnelles Denken, langsames Denken, S. 347).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Abnehmende Empfindlichkeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der s-f\u00f6rmige Verlauf der Kurve bedeutet, dass Gewinne und Verluste eine abnehmende Empfindlichkeit aufweisen. Gewinne und Verluste werden ins Verh\u00e4ltnis zum aktuellen Verm\u00f6gen (= Referenzpunkt) gesetzt. <strong>Je kleiner Verm\u00f6gensver\u00e4nderungen<\/strong> sind, desto <strong>schwerer<\/strong> ist ihr <strong>relatives Gewicht<\/strong> (vgl. Kahneman, 2014, Schnelles Denken, langsames Denken, S. 347).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verlustaversion<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schaut man genauer hin, wird deutlich, dass der <strong>Graph nicht symmetrisch<\/strong> ist. Die Steigung nimmt ab dem Referenzpunkt pl\u00f6tzlich ab. Dies bedeutet nichts anderes, als dass Verluste st\u00e4rker empfunden werden als Gewinne (Verlustaversion) (vgl. Kahneman, 2014 M\u00fcnchen, Schnelles Denken, langsames Denken, S. 349).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <strong>Verlustaversion<\/strong> ist ein entscheidender Faktor beim Thema \u201eVersicherung\u201c.&nbsp; Sie ist oftmals Ausl\u00f6ser daf\u00fcr, dass eine Versicherung abgeschlossen wird. Aber auch bei der Entscheidung f\u00fcr eine Produktvariante spielt sie eine wichtige Rolle. So l\u00e4sst sich mit ihr erkl\u00e4ren, dass f\u00fcr viele Personen Sicherheit Vorrang vor Rendite hat, das hei\u00dft, klassische Rentenversicherungen mit einer Garantieverzinsung werden weitaus st\u00e4rker nachgefragt als fondsgebundene Rentenversicherungen (vgl. Lazic, 2013 Dresden, Pr\u00e4sentation: Charakteristika der Lebensversicherung und ausgew\u00e4hlte aktuelle Herausforderungen, S. 14).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Viergeteilte Muster und die Einordnung von Versicherung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das <strong>viergeteilte Muster<\/strong> stellt ein bestimmtes Pr\u00e4ferenzmuster dar, das&nbsp; sowohl die Tatsache ber\u00fccksichtigt, dass Individuen Gewinnen und Verlusten vielmehr einen Wert zuordnen als dem Verm\u00f6gen, als auch das Ph\u00e4nomen, dass die Entscheidungsgewichte, die Individuen Ergebnissen beimessen, nicht dem Erwartungswert entsprechen.&nbsp; Zwei Effekte stehen hier im Mittelpunkt:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">M\u00f6glichkeitseffekt<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Sicherheitseffekt<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1263 aligncenter\" src=\"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2015\/06\/Muster.png\" alt=\"Muster\" width=\"716\" height=\"497\" srcset=\"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/Muster.png 716w, https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/Muster-300x208.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 716px) 100vw, 716px\" \/><strong><em>M\u00f6glichkeitseffekt<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim M\u00f6glichkeitseffekt wird eine <strong>Ver\u00e4nderung<\/strong> von einer <strong>0%igen Wahrscheinlichkeit<\/strong> auf eine <strong>geringe Wahrscheinlichkeit<\/strong> <strong>v\u00f6llig \u00fcberbewertet<\/strong>. Gewinne und Verluste werden m\u00f6glich gemacht, wenn auch mit einer geringen Wahrscheinlichkeit. Dies ist aber genau der Grund, warum der Abschluss bestimmter Versicherungen attraktiv erscheint. N\u00e4mlich solche Versicherungen, bei denen der Eintritt des Versicherungsfalls \u00e4u\u00dferst gering, der potentielle Schaden aber hoch ist. Durch den Abschluss der Versicherung m\u00f6chte man sichergehen, nicht diesen hohen Schaden zu erleiden und ist bereit, daf\u00fcr eine entsprechende Pr\u00e4mie zu bezahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei potentiellen Gewinnen verh\u00e4lt es sich genau anders herum: Die Risikoaversion, die noch bei potentiellen Verlusten vorlag, wandelt sich in Risikofreude um.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Sicherheitseffekt<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Sicherheitseffekt besagt, dass Ergebnisse, die (nur) fast sicher sind, geringer gewichtet werden als ihre tats\u00e4chliche Wahrscheinlichkeit (vgl. Kahneman, 2014,Schnelles Denken, langsames Denken, S. 382). Hier strebt der Mensch nach Gewissheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Beurteilung von Versicherungspr\u00e4mien<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zuvor dargestellten Effekte&nbsp; bestimmen auch, wie Versicherungspr\u00e4mien beurteilt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So k\u00f6nnen Versicherungspr\u00e4mien als \u201c<strong>sicherer geringer Verlust\u201c<\/strong> verstanden werden und der Nichtabschluss einer Versicherung als ein Verlust, der nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit eintreten wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Versicherungspr\u00e4mien k\u00f6nnen aber auch als \u201e<strong>Preis\u201c <\/strong>aufgefasst werden, der gezahlt wird, um in eine bessere Risikosituation versetzt zu werden. Das hei\u00dft, durch Zahlung der Pr\u00e4mie wird die Wahrscheinlichkeit, einen Verlust zu erleiden, gesenkt oder sogar eliminiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Deductible effect<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oftmals kann es sich f\u00fcr einen Versicherungsnehmer lohnen, einen h\u00f6heren Selbstbehalt einzuschlie\u00dfen, um eine g\u00fcnstigere Pr\u00e4mie zahlen zu k\u00f6nnen. Dennoch bevorzugen viele Entscheider Versicherungen mit <strong>geringer<\/strong> oder <strong>gar keiner Selbstbeteiligung<\/strong> (vgl. Shoemaker\/Kunreuther, Journal of Risk and Insurance, Vol. 46, 1979, S. 606).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Weiterf\u00fchrende Literatur &amp; Quellen:<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Kahneman, D.: Schnelles Denken, langsames Denken, 1. Auflage, M\u00fcnchen: Siedler Verlag, 2012.<\/li>\n<li>von Nitzsch, R. (2011): Entscheidungslehre &#8211; Wie Menschen entscheiden und wie sie entscheiden sollten, 6. \u00fcberarbeitete Auflage, Aachen: Wissenschaftsverlag Mainz.<\/li>\n<li>M\u00fcller-Peters, H.:Dumme Master, schlaue Master \u2013 Von Risikoeinsch\u00e4tzung und Risikowirklichkeit; XXIII. K\u00f6lner Versicherungsspitzen, Newsletter des Instituts f\u00fcr Versicherungswesen, Juni 2014, S. 3-4 ; <a href=\"https:\/\/www.th-koeln.de\/mam\/downloads\/deutsch\/hochschule\/fakultaeten\/wirtschafts_und_rechtswissenschaften\/201606_ivw_nl.pdf\">https:\/\/www.th-koeln.de\/mam\/downloads\/deutsch\/hochschule\/fakultaeten\/wirtschafts_und_rechtswissenschaften\/201606_ivw_nl.pdf<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zum Thema Kontrollillusion und \u00dcberoptimismus:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Fenton-O\u2019Creevy, M., Nicholson, N. und Soane, E., Willman, P: Trading on illusions &#8211; Unrealistic perceptions of control and trading performance, in: Journal of Occupational and Organisational Psychology 76, 2003, S. 53-68.<\/li>\n<li>Langer, Ellen J.: The Illusion of Control, in: Journal of Personality and Social Psychology, Vol. 32 (2), Aug 1975, S. 311-328.<\/li>\n<li>Vallone et al.:The overconfident prediction of future actions and outcomes by self and others, in: Journal of Personality and Social Psychology 58, 1990, S. 582-592.<\/li>\n<li>Referat Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zum Thema Prospect Theory:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Kahneman, Daniel; Tversky, Amos: Prospect Theory \u2013 An Analysis of Decision under Risk, in: Econometrica, Band 47, 1979, S. 263-292.<\/li>\n<li>Theil, Michael: Versicherungsentscheidungen und Prospect Theory &#8211; die Risikoeinsch\u00e4tzung der Versicherungsnehmer als Entscheidungsgrundlage, Wien: Springer Verlag, 2002.<\/li>\n<li>Davidson, Lee (2012): Wenn Verluste st\u00e4rkere Schmerzen machen als Gewinne Freude \u2013 Die Verlustaversion z\u00e4hlt zu den wichtigsten Verhaltensmustern von Anlegern, in: morningstar.de, <a href=\"http:\/\/www.morningstar.de\/de\/news\/43016\/wenn-verluste-st%C3%A4rkere-schmerzen-machen-als-gewinne-freude.aspx\">http:\/\/www.morningstar.de\/de\/news\/43016\/wenn-verluste-st%C3%A4rkere-schmerzen-machen-als-gewinne-freude.aspx<\/a>, Zugriff am 15.05.2015.<\/li>\n<li>de (2013): Verlustaversion \u2013 Blo\u00df nichts verlieren, in: zeit,de, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/46\/verlustaversion-verhaltensoekonomie\">http:\/\/www.zeit.de\/2013\/46\/verlustaversion-verhaltensoekonomie<\/a>, Zugriff am 15.05.2015.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Einsatz im Risikomanagement:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Prokop, J\u00f6rg: Operationelles Risiko und Behavioral Finance, in: solvency-ii-kompakt.de, <a href=\"http:\/\/www.solvency-ii-kompakt.de\/content\/operationelles-risiko-und-behavioral-finance\">http:\/\/www.solvency-ii-kompakt.de\/content\/operationelles-risiko-und-behavioral-finance<\/a>, Zugriff am 15.05.2015.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieso werden \u00fcberhaupt Versicherungen nachgefragt, obwohl der Erwartungswert bei fast jeder Versicherung negativ ist? 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