{"id":1648,"date":"2015-05-25T16:29:53","date_gmt":"2015-05-25T14:29:53","guid":{"rendered":"http:\/\/behavioralinsurance.web.fh-koeln.de\/?page_id=230"},"modified":"2021-03-29T14:59:59","modified_gmt":"2021-03-29T12:59:59","slug":"zukunftsorientierung-und-vorsorgebereitschaft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/themenwelt\/zukunftsorientierung-und-vorsorgebereitschaft\/","title":{"rendered":"Zukunftsorientierung und Vorsorgebereitschaft"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-1042 alignleft\" src=\"http:\/\/behavioralinsurance.web.fh-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Altersvorsorge_blau1-300x300.png\" alt=\"Altersvorsorge_blau\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/Altersvorsorge_blau1-300x300.png 300w, https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/Altersvorsorge_blau1-150x150.png 150w, https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/Altersvorsorge_blau1.png 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<strong>Zukunftsorientierung und Vorsorgebereitschaft<\/strong>\u201c bedeutet, an seine eigene <strong>Zukunft<\/strong> zu <strong>denken<\/strong> und <strong>in der Gegenwart Verzicht<\/strong> zu <strong>\u00fcben<\/strong>. Dieser <strong>Belohnungsaufschub<\/strong> f\u00e4llt einigen leichter und anderen weniger leicht und h\u00e4ngt von der jeweiligen F\u00e4higkeit zur <strong>Selbstkontrolle<\/strong> ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus einer <strong>begrenzten F\u00e4higkeit zur Selbstkontrolle<\/strong> k\u00f6nnen so genannte <strong>Selbstkontrollprobleme<\/strong> entstehen, die im Kontext der Vorsorge dazu f\u00fchren, dass Einzelpersonen <strong>zu wenig<\/strong> ihres derzeitigen Einkommens in die <strong>private Altersvorsorge<\/strong> investieren bzw. <strong>zu wenig<\/strong> <strong>sparen<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daher stehen folgende Themen im Fokus der nachfolgenden Betrachtung:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Belohnungsaufschub und Selbstkontrolle<\/li>\n<li>Psychologie des Alterns<\/li>\n<li>Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Selbstkontrolle<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span id=\"a4\" style=\"color: #ff6600;\"><strong>Belohnungsaufschub und Selbstkontrolle<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Konzept des Belohnungsaufschubs geht auf ein Experiment des Psychologen Walter Mischel zur\u00fcck. Zwischen 1968 und 1974 f\u00fchrte er mit vierj\u00e4hrigen Kindern einen <strong>Marshmallow-Test<\/strong> durch. Er gab ihnen einen Marshmallow und lie\u00df sie entscheiden, diesen entweder sofort zu essen oder damit zu warten, bis der Spielleiter wieder in den Raum kommt und ihnen noch einen zweiten Marshmallow mitbringt. Nicht alle Kinder konnten dieser Versuchung widerstehen. Einigen fiel der <strong>Belohnungsaufschub<\/strong> schwerer als anderen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Experiment steht stellvertretend f\u00fcr die F\u00e4higkeit, <strong>situative Impulse zu kontrollieren<\/strong>. Neben der <strong>Pers\u00f6nlichkeit<\/strong> des jeweiligen Menschen ist dies der wesentliche Bestimmungsfaktor zur F\u00e4higkeit des <strong>Belohnungsaufschubs<\/strong> und der <strong>Selbstkontrolle<\/strong>. Die <strong>F\u00e4higkeit zur Kontrolle situativer Impulse<\/strong> und die <strong>Einfl\u00fcsse der Pers\u00f6nlichkeit<\/strong> bilden zusammen das so genannte <strong>myopische Verhalten<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer Langzeitbeobachtung wurde erforscht, dass die Kinder mit einer <strong>geringen F\u00e4higkeit zur Selbstkontrolle<\/strong> im Durchschnitt im Erwachsenenalter auch <strong>weniger erfolgreich<\/strong> waren als die Kinder mit einer hohen F\u00e4higkeit zur Selbstkontrolle. Der Belohnungsaufschub dient demnach der Erreichung langfristiger Ziele (vgl. Mischel\/Schmidt, 2015, Der Marshmallow Test, S. 25-42).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Video dazu <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QX_oy9614HQ\">hier<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Marshmallow-Test steht stellvertretend f\u00fcr s\u00e4mtliche <strong>Selbstkontrollprobleme<\/strong>, denen Menschen in ihrem Alltag begegnen. Selbstkontrollprobleme k\u00f6nnen zum Beispiel bei einer <strong>Di\u00e4t<\/strong> auftreten oder <strong>kriminelle Handlungen<\/strong> hervorrufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl mangelnde Selbstkontrolle in Ausnahmen rational begr\u00fcndet sein kann, da unter Umst\u00e4nden das erw\u00fcnschte Gut in Zukunft nicht mehr zur Verf\u00fcgung steht, ist sie doch meist eher, aufgrund des vorherrschenden kurzfristigen Denkens, <strong>irrational <\/strong>gepr\u00e4gt. Denn die Bewusstseinszug\u00e4nglichkeit (Salienz) einer sp\u00e4teren, verbesserten Lebenssituation ist sehr schwach (vgl. Fetchenhauer, 2011, Psychologie, S. 265 ff., S. 275; vgl. Wiswede, 2007 Einf\u00fchrung in die Wirtschaftspsychologie, S. 33f., S. 179; vgl. Gottschalk, Beitr\u00e4ge zur Verhaltensforschung (Heft 42), 2001, S. 144).<\/p>\n<h3><strong><span id=\"a5\" style=\"color: #ff6600;\">Psychologie des Alterns<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fragt man Menschen, wie sie sich ihr <strong>Leben im Alter vorstellen<\/strong>, so tr\u00e4umen diese zumeist von einem <strong>Leben ohne gro\u00dfe Verpflichtungen<\/strong> mit vielen Reisen und anderen Dingen, die das Leben sch\u00f6ner machen. Schaut man sich hingegen das <strong>tats\u00e4chliche Leben eines Rentners<\/strong> in Deutschland an, so <strong>weicht<\/strong> diese durchaus romantische Vorstellung doch recht deutlich <strong>von der Realit\u00e4t ab<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Menschen wissen, dass sie mehr f\u00fcr ihr Alter vorsorgen m\u00fcssen (vgl. M\u00fcller-Peters, 2007, Pr\u00e4sentation: Perspektiven der betrieblichen Altersversorgung, S. 3-5). Dennoch <strong>bedeutet<\/strong> dies <strong>nicht<\/strong>, dass <strong>Personen auch tats\u00e4chlich f\u00fcr ihr Alter vorsorgen<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es stellt sich daher die Frage, <strong>nach welchen Mechanismen<\/strong> die <strong>Psychologie des Alterns<\/strong> funktioniert und <strong>welche Bedingungen<\/strong> die <strong>Ma\u00dfnahmen zur Altersvorsorge<\/strong>, die als besondere Form des Belohnungsaufschubs verstanden werden kann, <strong>vorantreiben<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Psychologe Hershfield untersuchte in einer Studie eine Gruppe von Studenten, die angeben sollten, wie viel sie von ihrem Einkommen f\u00fcr ihre Altersvorsorge zur\u00fccklegen w\u00fcrden. Der einen Gruppe wurde dabei ein Foto ihres <strong>gegenw\u00e4rtigen Selbst<\/strong> gezeigt, der anderen Gruppe ein Foto ihres modifizierten <strong>Selbst im Alter von 68 Jahren<\/strong>. Die Gruppe, die bei der Beantwortung der Frage ein Foto ihres zuk\u00fcnftigen Selbst sah, war bereit, 30 Prozent mehr ihres hypothetischen Einkommens zu sparen als die andere Gruppe, die ein Foto ihres gegenw\u00e4rtigen Selbst sah.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ursache f\u00fcr dieses Ph\u00e4nomen liegt in der <strong>h\u00f6heren Bewusstseinszug\u00e4nglichkeit<\/strong> des \u00e4lteren Selbst bei der Gruppe, denen ein Foto von sich im hohen Alter gezeigt wurde. Um die Altersvorsorge schon heute zu planen, muss man sich gedanklich konkret in die Situation seines sp\u00e4teren Ichs hineinversetzen. Dieser Gedanke ist nicht sonderlich attraktiv und wird daher gerne verdr\u00e4ngt. Wenn Menschen es allerdings schaffen, sich dieses <strong>Selbstbild m\u00f6glichst pr\u00e4zise vor Augen zu f\u00fchren<\/strong>, neigen sie aus Gr\u00fcnden der Vorsorge eher zum <strong>Belohnungsaufschub<\/strong> bzw. zur <strong>Altersvorsorge<\/strong>. <strong>Je h\u00f6her<\/strong> die <strong>emotionale Bewusstseinszug\u00e4nglichkeit<\/strong> an das Bild des gealterten Ichs ist, <strong>desto st\u00e4rker<\/strong> wirkt die <strong>Selbstkontrolle<\/strong> und der <strong>Belohnungsaufschub<\/strong> zugunsten der privaten Vorsorge (vgl. Mischel\/Schmidt, 2015,Der Marshmallow Test, S. 159-168).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <strong>Frage<\/strong>, <strong>in welchen speziellen Situationen Menschen sparen<\/strong>, kann allerdings nicht allein durch dieses Ph\u00e4nomen beantwortet werden. Daher lohnt sich ein Blick auf die Grundelemente der <strong>Psychologie der Altersvorsorge<\/strong> bzw. der <strong>Psychologie des Sparens<\/strong>. Das Sparverhalten basiert dabei auf den gleichen Grundwerten wie das eingangs erw\u00e4hnte myopische Verhalten. Unter der Voraussetzung, dass Sparf\u00e4higkeit und Sparwilligkeit gegeben sind, ist ein Individuum bereit zu sparen beziehungsweise in die Altersvorsorge zu investieren (vgl. Wiswede, 2007, Einf\u00fchrung in die Wirtschaftspsychologie, S. 173ff.; vgl. ZEW, Sparen und Investieren vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, 2012, S. 13 ff.).<\/p>\n<figure id=\"attachment_1279\" aria-describedby=\"caption-attachment-1279\" style=\"width: 451px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1279 size-full\" src=\"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2015\/06\/PSAV.png\" alt=\"PSAV\" width=\"461\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/PSAV.png 461w, https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/PSAV-295x300.png 295w\" sizes=\"auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1279\" class=\"wp-caption-text\">Psychologie der Altersvorsorge<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong><span id=\"a6\" style=\"color: #ff6600;\">Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Selbstkontrolle<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um langfristig die eigene Selbstkontrolle und die F\u00e4higkeit des Belohnungsaufschubs zu st\u00e4rken, ist es zun\u00e4chst notwendig, die <strong>Irrationalit\u00e4t und Schw\u00e4che des eigenen Handelns<\/strong> und die <strong>Zweckm\u00e4\u00dfigkeit einer verbesserten Vorsorgesituation<\/strong> zu verstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darauf basierend dienen vielf\u00e4ltige <strong>psychologische Motive der Selbstkontrolle bzw. des Sparens<\/strong>, aktiv ihren Beitrag zu ener verbesserten Vorsorgesituation zu liefern (vgl. Fetchenhauer, 2011 Psychologie, S. 265 ff., S. 273 f.; vgl. Wiswede, 2007, Einf\u00fchrung in die Wirtschaftspsychologie, S. 33 f., S. 174 f.).<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>Sicherheitsmotiv<\/strong>\n<ul>\n<li>Vorsorge<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Kontrollmotiv<\/strong>\n<ul>\n<li>Macht<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Leistungsmotiv<\/strong>\n<ul>\n<li>Ertrag<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Prestigemotiv<\/strong>\n<ul>\n<li>Anerkennung<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Intrinsisches Motiv<\/strong>\n<ul>\n<li>Sparen als Selbstzweck<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Altruismus-Motiv<\/strong>\n<ul>\n<li>Sparen als Vorsorge f\u00fcr andere<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um kurzfristigen Belohnungen zu widerstehen, entwickeln Menschen <strong>Strategien zur Selbstkontrolle<\/strong>, <strong>um langfristige Ziele<\/strong>, wie zum Beispiel eine verbesserte Vorsorgesituation im Alter, <strong>erreichen zu k\u00f6nnen<\/strong>. Derartige Strategien sind zum Beispiel<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>individuelle Strategien<\/strong> (Aufbau von Hemmschwellen),<\/li>\n<li><strong>qualitative Zielsetzungen<\/strong> (weit gesteckte, aber konkrete Ziele),<\/li>\n<li><strong>soziale Normen<\/strong> (Sparen als Selbstzweck),<\/li>\n<li>die <strong>Visualisierung<\/strong> der unmittelbar bevorstehenden <strong>Zukunft<\/strong> oder<\/li>\n<li>eine <strong>Befriedigung<\/strong> der allgemeinen <strong>Existenz- und Sicherheitsbed\u00fcrfnisse<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um Kunden aktiv bei ihren Strategien zu einer <strong>verbesserten Selbstkontrolle<\/strong> und einer <strong>erh\u00f6hten Selbstbindung<\/strong> zu unterst\u00fctzen, bieten Versicherer die M\u00f6glichkeit des <strong>kontraktuellen Sparens<\/strong>. Schlie\u00dft ein Versicherungsnehmer mit einem Versicherer einen derartigen Vertrag zum Zweck der Altersvorsorge ab, so <strong>f\u00f6rdert<\/strong> dies unmittelbar seinen individuellen <strong>Belohnungsaufschub <\/strong>(vgl. Fetchenhauer, 2011 , Psychologie, S. 273 f.; vgl. Wiswede, 2007, Einf\u00fchrung in die Wirtschaftspsychologie, S. 33 f., S. 174 f.).<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff6600;\">Weiterf\u00fchrende Literatur &amp; Quellen:<\/span><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Beck, H.: Behavioral Economics \u2013 Eine Einf\u00fchrung, Berlin: Springer Gabler, 2014, S. 220-221, 369.<\/li>\n<li>Fetchenhauer, Detlef: Psychologie, 1. Auflage, M\u00fcnchen: Verlag Franz Vahlen, 2011.<\/li>\n<li>Gaar, Martina: Strategien der Selbstkontrolle und des Belohnungsaufschubs \u2013 Eine empirische Studie mit Jugendlichen im Altersbereich von 14 bis 18 Jahren, Wien: Universit\u00e4t Wien, 2009.<\/li>\n<li>Gottschalk, Ingrid: \u00d6kologische Verbraucherinformation, Beitr\u00e4ge zur Verhaltensforschung (Heft 42), Berlin: Duncker &amp; Humblot GmbH, 2001.<\/li>\n<li>Groeger, Ursula; Gr\u00fcnewald, Stefan; Thomas, Heiko: Psychologie der Altersvorsorge \u2013 Wie entscheiden Paare? Eine Typologie, K\u00f6ln: Rheingold Institut im Auftrag des Deutschen Instituts f\u00fcr Altersvorsorge, 2012.<\/li>\n<li>J\u00e4ger, Manfred: Rentenl\u00fccken in Deutschland, in: IW-Trends, 34 (2007), 4, 25.12.2007, S. 1-14.<\/li>\n<li>Mischel, Walter; Schmidt, Thorsten: Der Marshmallow-Test \u2013 Willensst\u00e4rke, Belohnungsaufschub und die Entwicklung der Pers\u00f6nlichkeit, 3. Auflage, M\u00fcnchen: Siedler Verlag, 2015.<\/li>\n<li>PWC: Demografie-Studie: \u201eAuf einem Auge blind \u2013 Unternehmen untersch\u00e4tzen den demografischen Wandel\u201c, Frankfurt am Main: PWC, 2014.<\/li>\n<li>Thomas, Heiko: Psychologie der Altersvorsorge \u2013 Entscheidungsfindung in der Entsparphase, K\u00f6ln: Deutsches Institut f\u00fcr Altersvorsorge, 2014.<\/li>\n<li>Topalov, Mihail: Die Wahrnehmung von Dividenden durch Finanzvorst\u00e4nde \u2013 Eine empirische Untersuchung zu den Determinanten der Dividendenpolitik in der Bundesrepublik Deutschland, Wiesbaden: Springer Gabler, 2013, S. 49-50.<\/li>\n<li>Wiswede, G\u00fcnter: Einf\u00fchrung in die Wirtschaftspsychologie, 4. Auflage, M\u00fcnchen: Ernst Reinhard Verlag, 2007.<\/li>\n<li>Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW), Endbericht an das Bundesministerium der Finanzen zum Forschungsauftrag fe 11\/11: \u201eSparen und Vorsorgen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels&#8220;, Mannheim, 2012.<\/li>\n<li>Allianz Global Investors (2011): Save More Tomorrow, in: befi.allianzgi.com, <a href=\"http:\/\/befi.allianzgi.com\/en\/befi-tv\/pages\/save-more-tomorrow.aspx\">http:\/\/befi.allianzgi.com\/en\/befi-tv\/pages\/save-more-tomorrow.aspx<\/a>, Zugriff am 03.05.2015.<\/li>\n<li>de (2010): Altersvorsorge, in: Banktip.de, <a href=\"http:\/\/www.banktip.de\/News\/25016\/altersvorsorge-ueberfordert-jugendliche.html\">http:\/\/www.banktip.de\/News\/25016\/altersvorsorge-ueberfordert-jugendliche.html<\/a>, Zugriff am 03.05.2015.<\/li>\n<li>Bischof, Claudia (2013): Altersvorsorge f\u00fcr Frauen \u2013 bitte mehr Mut zum Risiko, in: bundesweitefinanzberatung.de, <a href=\"http:\/\/www.bundesweitefinanzberatung.de\/expertenartikel\/ansicht\/altersvorsorge-fuer-frauen-bitte-mehr-mut-zum-risiko-13342\/\">http:\/\/www.bundesweitefinanzberatung.de\/expertenartikel\/ansicht\/altersvorsorge-fuer-frauen-bitte-mehr-mut-zum-risiko-13342\/<\/a>, Zugriff am 03.05.2015.<\/li>\n<li>FAZ (2013): Schlechte Finanzkompetenz \u2013 Junge Leute mit Altersvorsorge \u00fcberfordert, in FAZ.net, <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/beruf-chance\/arbeitswelt\/schlechte-finanzkompetenz-junge-leute-mit-altersvorsorge-ueberfordert-12170406.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/beruf-chance\/arbeitswelt\/schlechte-finanzkompetenz-junge-leute-mit-altersvorsorge-ueberfordert-12170406.html<\/a>, Zugriff am 03.05.2015.<\/li>\n<li>Fischer Schulthess, Andrea (2015): Willensst\u00e4rke kann man lernen, in: blog.tagesanzeiger.ch, <a href=\"http:\/\/blog.tagesanzeiger.ch\/mamablog\/index.php\/42686\/willensstaerke-kann-man-lernen\/\">http:\/\/blog.tagesanzeiger.ch\/mamablog\/index.php\/42686\/willensstaerke-kann-man-lernen\/<\/a>, Zugriff am 03.05.2015.<\/li>\n<li>Geldtipp: Altersvorsorge \u00fcberfordert Jugendliche, in: Geldtipp.de, <a href=\"http:\/\/www.geldtipp.de\/rubrik2\/19927\/Altersvorsorge-ueberfordert-Jugendliche.html\">http:\/\/www.geldtipp.de\/rubrik2\/19927\/Altersvorsorge-ueberfordert-Jugendliche.html<\/a>, Zugriff am 03.05.2015.<\/li>\n<li>Groeger, Ursula \/ Gr\u00fcnewald, Stephan \/ Thomas, Heiko (2012): Psychologie der Altersvorsorge \u2013 Wie entscheiden Paare? Eine Typologie, Deutsches Institut f\u00fcr Altersvorsorge, <a href=\"http:\/\/www.dia-vorsorge.de\/uploads\/media\/charts_dia_pressekonferenz_lang_2.pdf\">http:\/\/www.dia-vorsorge.de\/uploads\/media\/charts_dia_pressekonferenz_lang_2.pdf<\/a>.<\/li>\n<li>Manschwetus, Uwe (2015): F\u00fcnf Dinge, auf die wir 2015 verzichten k\u00f6nnen. Viertens: Eine Untersch\u00e4tzung des demografischen Wandels, in: personal-thurm.de, <a href=\"http:\/\/personal-thurm.de\/fuenf-dinge-auf-die-wir-2015-verzichten-koennen-viertens-eine-unterschaetzung-des-demografischen-wandels\/\">http:\/\/personal-thurm.de\/fuenf-dinge-auf-die-wir-2015-verzichten-koennen-viertens-eine-unterschaetzung-des-demografischen-wandels\/<\/a>, Zugriff am 03.05.2015.<\/li>\n<li>M\u00fcller-Peters, Horst (2007): Perspektiven der betrieblichen Altersversorgung \u2013 Zwischen W\u00fcnschen und Zw\u00e4ngen, Komplexit\u00e4t und Verdr\u00e4ngung, 12. K\u00f6lner Versicherungssymposium, 30.11.2007, <a href=\"http:\/\/www.f04.fh-koeln.de\/imperia\/md\/content\/hp-f04\/ivw\/forschungundevents\/symposium\/vortrag_m_ller_peters.pdf\">http:\/\/www.f04.fh-koeln.de\/imperia\/md\/content\/hp-f04\/ivw\/forschungundevents\/symposium\/vortrag_m_ller_peters.pdf<\/a>.<\/li>\n<li>PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftspr\u00fcfungsgesellschaft (2015): Auf einem Auge blind \u2013 Unternehmen untersch\u00e4tzen den demografischen Wandel, in: pwc.de, <a href=\"http:\/\/www.pwc.de\/de\/human-resources\/demografischer-wandel_unternehmen-fehlt-ein-strategisches-gesamtkonzept.jhtml\">http:\/\/www.pwc.de\/de\/human-resources\/demografischer-wandel_unternehmen-fehlt-ein-strategisches-gesamtkonzept.jhtml#<\/a>, Zugriff am 03.05.2015.<\/li>\n<li>Schmitt, Sabine (2010): Altersvorsorge \u00fcberfordert Jugendliche, in: morgenpost.de, <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/printarchiv\/wirtschaft\/article1304265\/Altersvorsorge-ueberfordert-Jugendliche.html\">http:\/\/www.morgenpost.de\/printarchiv\/wirtschaft\/article1304265\/Altersvorsorge-ueberfordert-Jugendliche.html<\/a>, Zugriff am 03.05.2015.<\/li>\n<li>Statista (2013): Umfrage zur \u00dcberforderung durch die Vielfalt der privaten Altersvorsorge 2013, in: de.statista.com, <a href=\"http:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/370543\/umfrage\/umfrage-zur-ueberforderung-durch-die-vielfalt-der-privaten-altersvorsorge\/\">http:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/370543\/umfrage\/umfrage-zur-ueberforderung-durch-die-vielfalt-der-privaten-altersvorsorge\/<\/a>, Zugriff am 03.05.2015.<\/li>\n<li>T-Online (2008): Jeder Zweite ohne ausreichende Altersvorsorge, in: t-online.de, <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/wirtschaft\/altersvorsorge\/id_15967914\/private-versicherungen-jeder-zweite-ohne-ausreichende-altersvorsorge.html\">http:\/\/www.t-online.de\/wirtschaft\/altersvorsorge\/id_15967914\/private-versicherungen-jeder-zweite-ohne-ausreichende-altersvorsorge.html<\/a>, Zugriff am 03.05.2015.<\/li>\n<li>Versicherungsjournal (2015): Aktuare warnen vor \u00dcberforderung der Arbeitgeber in der bAV, in: versicherungsjournal.de, <a href=\"http:\/\/www.versicherungsjournal.de\/versicherungen-und-finanzen\/aktuare-warnen-vor-ueberforderung-der-arbeitgeber-in-der-bav-122284.php?vc=rss_artikel&amp;vk=122284\">http:\/\/www.versicherungsjournal.de\/versicherungen-und-finanzen\/aktuare-warnen-vor-ueberforderung-der-arbeitgeber-in-der-bav-122284.php?vc=rss_artikel&amp;vk=122284<\/a>, Zugriff am 03.05.2015.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eZukunftsorientierung und Vorsorgebereitschaft\u201c bedeutet, an seine eigene Zukunft zu denken und in der Gegenwart Verzicht zu \u00fcben. Dieser Belohnungsaufschub f\u00e4llt einigen leichter und anderen weniger leicht und h\u00e4ngt von der jeweiligen F\u00e4higkeit zur Selbstkontrolle ab. Aus einer begrenzten F\u00e4higkeit zur Selbstkontrolle k\u00f6nnen so genannte Selbstkontrollprobleme entstehen, die im Kontext der Vorsorge dazu f\u00fchren, dass Einzelpersonen &#8230; <a title=\"Zukunftsorientierung und Vorsorgebereitschaft\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/themenwelt\/zukunftsorientierung-und-vorsorgebereitschaft\/\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Zukunftsorientierung und Vorsorgebereitschaft\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":182,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1648","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1648","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1648"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1648\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2504,"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1648\/revisions\/2504"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/182"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1648"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}