{"id":1647,"date":"2015-06-12T11:26:36","date_gmt":"2015-06-12T09:26:36","guid":{"rendered":"http:\/\/behavioralinsurance.web.fh-koeln.de\/?page_id=228"},"modified":"2021-03-29T14:55:39","modified_gmt":"2021-03-29T12:55:39","slug":"anlegen-und-investieren","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/themenwelt\/anlegen-und-investieren\/","title":{"rendered":"Anlegen und Investieren"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1032 size-medium alignleft\" src=\"http:\/\/behavioralinsurance.web.fh-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Anlegen-und-Investieren_orange-300x300.png\" alt=\"Anlegen und Investieren_orange\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/Anlegen-und-Investieren_orange-300x300.png 300w, https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/Anlegen-und-Investieren_orange-150x150.png 150w, https:\/\/ivwkoeln.web.th-koeln.de\/versicherungsmarkt\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/06\/Anlegen-und-Investieren_orange.png 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>\u201eDie B\u00f6rse reagiert gerade mal zu zehn Prozent auf Fakten. Alles andere ist Psychologie&#8220;<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Zitat des verstorbenen B\u00f6rsen- und Finanzexperten Andr\u00e9 Kostolany zeigt, dass <strong>Anlageentscheidungen<\/strong> an der <strong>B\u00f6rse<\/strong> in hohem Ma\u00dfe <strong>emotional statt rational <\/strong>gepr\u00e4gt sind. Statt seiner blo\u00dfen Vernunft die Entscheidung \u00fcber die Kapitalanlage zu \u00fcberlassen, l\u00e4sst sich der Mensch von Gef\u00fchlen wie <strong>Freude, Panik, Selbstvertrauen und Verlust\u00e4ngsten<\/strong> beeinflussen. Diese f\u00fchren in der Summe zu <strong>beschr\u00e4nkter Informationsaufnahme<\/strong>, <strong>falschen Erwartungshaltungen<\/strong> und <strong>Wahrnehmungsverzerrungen<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die an der B\u00f6rse getroffenen <strong>Entscheidungen<\/strong> sind somit systematisch <strong>irrational<\/strong>. In der aggregierten <strong>Makro-Perspektive<\/strong> entstehen durch derartige Irrationalit\u00e4ten langfristig <strong>\u00dcberreaktionen<\/strong>, <strong>Entwicklungen von Blasen<\/strong> und <strong>B\u00f6rsencrashs<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit diesen Themen besch\u00e4ftigt sich in der Wissenschaft die Disziplin der \u201e<strong>Behavioral Finance<\/strong>\u201c. Sie wirft einen <strong>verhaltenswissenschaftlichen Fokus<\/strong> auf die <strong>Anlage und das Investment an der B\u00f6rse<\/strong>. Da auch <strong>Versicherungsunternehmen<\/strong> an der B\u00f6rse investieren, ist dieses Wissen auch f\u00fcr sie <strong>relevant <\/strong>(vgl. M\u00fcller-Peters, Horst, 2015 K\u00f6ln, Pr\u00e4sentation: Psychologie der Finanzm\u00e4rkte, S. 2).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Folgenden werden daher einerseits einige <strong>Kernelemente der \u201eBehavioral Finance\u201c<\/strong> vorgestellt, andererseits aber auch <strong>Hinweise zu rationaleren Investitionsentscheidungen<\/strong> gegeben.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Kernelemente der \u201eBehavioral Finance\u201c<\/li>\n<li>Hinweise zu rationaleren Investitionsentscheidungen<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span id=\"a7\" style=\"color: #ff6600;\"><strong>Kernelemente der \u201eBehavioral Finance\u201c<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vergleichen<\/strong> wir die in der <strong>Theorie<\/strong> bekannten <strong>Modelle zum Wertpapiermanagement<\/strong> (z.B. die Portfoliotheorie nach Markowitz oder die Theorie effizienter M\u00e4rkte) mit der <strong>Realit\u00e4t<\/strong>, so sind <strong>hohe Abweichungen<\/strong> offensichtlich. Dementsprechend sind <strong>neoklassische Modelle<\/strong> des Wertpapiermanagements <strong>nicht in der Lage, irrationale Verhaltensweisen<\/strong> am Kapitalmarkt <strong>zu<\/strong> <strong>erkl\u00e4ren<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine m\u00f6gliche <strong>Erkl\u00e4rung<\/strong> f\u00fcr derartige Verhaltensweisen liefert uns die \u201e<strong>Behavioral Finance<\/strong>\u201c. Sie <strong>verbindet<\/strong> die <strong>\u00f6konomische Perspektive<\/strong> mit der <strong>Perspektive der verhaltenswissenschaftlichen Psychologie<\/strong>. Wie auch in der Disziplin der allgemeinen \u201eBehavioral Economics\u201c\u00a0 gehen wir in der \u201eBehavioral Finance\u201c davon aus, dass die <strong>tats\u00e4chlichen Verhaltensweisen von Menschen<\/strong> <strong>weniger rational<\/strong> nach der Erwartungsnutzentheorie, sondern eher <strong>emotional und kognitiv<\/strong> gesteuert sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter anderem gen\u00fcgen den einzelnen Marktteilnehmern schon <strong>ausreichende, zufriedenstellende statt nutzenmaximierte Ergebnisse<\/strong>. Durch unabsehbare Verhaltensweisen und die Ausrichtung auf bestimmte pr\u00e4ferierte Verhaltensmuster und Heuristiken weichen sie langfristig von der idealen Erwartungsnutzentheorie ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die wohl bedeutendste <strong>Entscheidungstheorie<\/strong> in der \u201e<strong>Behavioral Finance<\/strong>\u201c ist daher die \u201e<strong>Prospect Theory<\/strong>\u201c bzw. die \u201e<strong>Neue Erwartungstheorie<\/strong>\u201c nach Daniel Kahneman und Amos Tversky (vgl. Kahneman: Schnelles Denken, langsames Denken). Sie dient, in der Form einer <strong>Symbiose normativer und deskriptiver Entscheidungstheorien<\/strong>, als praxisrelevante Alternativfunktion zur klassischen Erwartungsnutzentheorie (vgl. Daxhammer, Rolf, 2012 Behavioral Finance, S. 75-82).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dieser Theorie kann die <strong>Entscheidungsfindung in Situationen unter Unsicherheit<\/strong> beschrieben werden. Anders als bei der Erwartungsnutzentheorie, in der strikt an dem Homo Oeconomicus festgehalten wird, werden bei der Neuen Erwartungstheorie <strong>kognitive Verzerrungen ber\u00fccksichtigt<\/strong>, die das Verhalten unter Unsicherheit beeinflussen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derartige <strong>kognitive Verzerrungen<\/strong> \u00e4u\u00dfern sich durch das Auftreten einer Vielzahl diverser <strong>Heuristiken und Emotionen<\/strong>, die bei der Anlageentscheidung zur Geltung kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beispielsweise werden ohne einen logischen Grund heimische Investments im Verh\u00e4ltnis zu ausl\u00e4ndischen Investments bevorzugt (<strong>Home-Bias<\/strong>), Verluste nicht realisiert (<strong>Verlustaversion und Dispositionseffekt<\/strong>) und \u00fcberzogene vorschnelle Handlungen get\u00e4tigt (<strong>Kontroll\u00fcbersch\u00e4tzung<\/strong>).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Investoren \u00fcbersch\u00e4tzen dabei ihre F\u00e4higkeit in der Kapitalanlage und neigen zu <strong>\u00e4u\u00dferst starkem Panikverhalten<\/strong> (Stress\/Angst\/Panik), <strong>falls<\/strong> ein <strong>Verlust droht<\/strong>. Daher kann es zum Beispiel vorkommen, dass Investments bei fallenden Kursen zu sp\u00e4t verkauft und bei steigenden Kursen zu sp\u00e4t gekauft werden (vgl. Daxhammer, Rolf, 2012, Behavioral Finance, S. 87; vgl. Goldberg, Joachim, 2004 ,Behavioral Finance, S. 170 f.; vgl. M\u00fcller-Peters, Horst, 2015 Pr\u00e4sentation: Psychologie der Finanzm\u00e4rkte, S. 3, S. 10).<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span id=\"a8\" style=\"color: #ff6600;\"><strong>Hinweise zu rationaleren Investitionsentscheidungen<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um <strong>kognitive Verzerrungen in der Anlageentscheidung<\/strong> bewusst <strong>zu umgehen<\/strong>, muss sich der Investor bei der Kapitalanlage zur <strong>Einhaltung bestimmter rationaler Verhaltensmuster<\/strong> zwingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hinweise zu besseren Investitionsentscheidungen<\/strong> werden beispielhaft in der folgenden Auflistung gegeben (vgl. M\u00fcller-Peters, Horst, 2015 Pr\u00e4sentation: Psychologie der Finanzm\u00e4rkte, S. 11):<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Offenheit f\u00fcr widerspr\u00fcchliche Informationen<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Befreiung von Ankerwerten<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Verluste nicht zur\u00fcckhalten<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Entscheidungen unabh\u00e4ngig von vorherigen Entscheidungen treffen<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Ruhe statt Aktivismus (\u201eKostolany-Strategie\u201c)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Portfoliodenken statt Blick auf einzelne Titel<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Regeln konzipieren und einhalten<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">F\u00fchren eines Investitionstagebuchs<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die folgende Pr\u00e4sentation liefert einen \u00dcberblick \u00fcber die zuvor beschriebenen Irrationalit\u00e4ten in der Anlageentscheidung und Markt\u00fcberreaktionen an der B\u00f6rse.<\/p>\n<h3><strong><span style=\"color: #ff6600;\">Weiterf\u00fchrende Literatur und Quellen:<\/span><\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>Baker, H. Kent; Ricciardi, Victor: The Psychology of Financial Planning and Investing, 1. Auflage, Hoboken (USA): Wiley, 2014.<\/li>\n<li>Bienz, Urs: Behavioral Finance leicht gemacht, in: Swiss IT Magazine Special, 1 (2011), S. 6-7.<\/li>\n<li>Blechschmidt, Carsten: Untersuchung des Anlageverhaltens von Sparkassenkunden aus dem Blickwinkel der Behavioral Finance, 1. Auflage, Hamburg: Verlag Dr. Kovac, 2007.<\/li>\n<li>Burton, Edwin T.; Shah, Sunit N.: Behavioral Finance \u2013 Understanding the Social, Cognitive, and Economic Debates, 1. Auflage, Hoboken (USA): Wiley, 2013.<\/li>\n<li>Daxhammer, Rolf: Behavioral Finance \u2013 Verhaltenswissenschaftliche Finanzmarktforschung im Lichte begrenzt rationaler Marktteilnehmer, 1. Auflage, Stuttgart: utb GmbH, 2012.<\/li>\n<li>Elger, Christian E.; Schwarz, Friedhelm: Neurofinance \u2013 Wie Vertrauen, Angst und Gier Entscheidungen treffen, 1. Auflage, Freiburg: Haufe-Lexware, 2009.<\/li>\n<li>Fenzl, Thomas: Dia Massenpsychologie der Finanzmarktkrise \u2013 US-Immobilienblase, Subprime Desaster, Schulden-Bubble und ihre Auswirkungen, 1. Auflage, Wien: Springer Verlag, 2009.<\/li>\n<li>Flickinger, Miriam: The Institutionalization of Divestitures \u2013 A Meta-Analysis of Stock Market Performance, 1. Auflage, Wiesbaden: GVV Fachverlage GmbH, 2009, (zugl. Diss. Passau, 2009).<\/li>\n<li>G\u00f6tte, R\u00fcdiger: Finanzgenie oder Bankrotteur \u2013 wie psychische Effekte an der B\u00f6rse wirken \u2013 das 1&#215;1 der Behavioral Finance, 1. Auflage, Stuttgart: ibidem-Verlag, 2006.<\/li>\n<li>Goldberg, Joachim: Behavioral Finance \u2013 Gewinnen mit Kompetenz, 6. Auflage, M\u00fcnchen: FinanzBuch-Verlag, 2004.<\/li>\n<li>Hens, Thorsten: Financial Economics \u2013 A Concise Introduction to Classical and Behavioral Finance, 1. Auflage, Berlin Heidelberg: Springer Verlag, 2010.<\/li>\n<li>Holtfort, Thomas: Intuition, Risikowahrnehmung und Investmententscheidungen \u2013 Behaviorale Einflussfaktoren auf das Risikoverhalten von privaten Anlegern, Essen: Hochschule f\u00fcr Oekonomie &amp; Management, 2011.<\/li>\n<li>J\u00fcnemann, Bernhard; Schellenberger, Dirk (Hrsg.): Psychologie f\u00fcr B\u00f6rsenprofis \u2013 Die Macht der Gef\u00fchle bei der Geldanlage, 1. Auflage, Stuttgart: Sch\u00e4ffer-Poeschel Verlag, 2000.<\/li>\n<li>Kitzmann, Arnold: Massenpsychologie und B\u00f6rse \u2013 So bestimmen Erwartungen und Gef\u00fchle Kursverl\u00e4ufe, 1. Auflage, Wiesbaden: GVV Fachverlage GmbH, 2008.<\/li>\n<li>Kl\u00f6hn, Lars: Kapitalmarkt, Spekulation und Behavioral Finance \u2013 Eine interdisziplin\u00e4re und vergleichende Analyse zum Fluch und Segen der Spekulation und ihrer Regulierung durch Markt und Recht, 1. Auflage, Berlin: Duncker Duncker &amp; Humblot GmbH, 2006.<\/li>\n<li>Knoller, Christian: Essays on Insurance Policyholder Behavior \u2013 A Behavioral Economics Perspective, 1. Auflage, Karlsruhe: Verlag Versicherungswirtschaft, 2013.<\/li>\n<li>Kottke, Nils: Entscheidungs- und Anlageverhalten von Privatinvestoren \u2013 Psychologische Aspekte der Wertpapieranlage, 1. Auflage, Wiesbaden: Deutscher Universit\u00e4ts-Verlag, 2005.<\/li>\n<li>Nguyen, Tristan; Sch\u00fc\u00dfler, Alexander: Behavioral Finance als neuer Erkl\u00e4rungsansatz f\u00fcr \u201eirrationales\u201c Anlegerverhalten, Lahr: AKAD, Wissenschaftliche Hochschule Lahr, 2011.<\/li>\n<li>Pinner, Wolfgang: Die verr\u00fcckte B\u00f6rse \u2013 Eine Einf\u00fchrung in die B\u00f6rsenpsychologie, 2. Auflage, D\u00fcsseldorf: ECON Verlag, 1997.<\/li>\n<li>Pelzmann, Linda: Wirtschaftspsychologie \u2013 Behavioral Economics, Behavioral Finance, Arbeitswelt, 6. Auflage, Wien: Verlag \u00d6sterreich, 2012.<\/li>\n<li>Reimann, Martin: Modellierung von Investorenverhalten \u2013 Implikationen f\u00fcr interkulturelles Investor Marketing und Investor Relations, 1. Auflage, Wiesbaden: Deutscher Universit\u00e4ts-Verlag, 2005.<\/li>\n<li>Richards, Tim: Investing Psychology \u2013 The Effects of Behavioral Finance on Investment Choice and Bias, 1. Auflage, Hoboken (USA): Wiley, 2014.<\/li>\n<li>Schmidt, Jutta: Anlageentscheidungen am Aktienmarkt \u2013 eine experimentelle Analyse der Informations- und Entscheidungsprozesse individueller Anleger, 1. Auflage, Frankfurt am Main: Lang, 2004.<\/li>\n<li>Schriek, Raimund: Besser mit Behavioral Finance \u2013 simplified: Finanzpsychologie in Theorie und Praxis, 1. Auflage, M\u00fcnchen: FinanzBuch-Verlag, 2008.<\/li>\n<li>Shefrin, Hersh: Beyond Greed and Fear \u2013 Understanding Behavioral Finance and the Psychology of Investing, 2. Auflage, Boston (USA): Harvard Business School Press, 2007.<\/li>\n<li>Shleifer, Andrei: Inefficient Markets \u2013 An Introduction to Behavioral Finance, 3. Auflage, Oxford: Oxford University Press, 2002.<\/li>\n<li>Simon, Holger: Erkenntnisse der Behavioral Finance f\u00fcr die Anlageentscheidung, 1. Auflage, Hamburg: Diplomica Verlag GmbH, 2008.<\/li>\n<li>Szyszka, Adam: Behavioral Finance and Capital Markets \u2013How Psychology influences investors and corporations, 1. Auflage, New York (USA): Palgrave Macmillan, 2013.<\/li>\n<li>Tvede, Lars: The Psychology of Finance \u2013 Understanding the Behavioural Dynamics of Markets, Revised Edition, Hoboken (USA): Wiley, 2005.<\/li>\n<li>Wagemann, Frank: Die Markowitz Theorie bei verm\u00f6genden Privatkunden \u2013 Spielt Behavioral Finance eine Rolle?, 1. Auflage, Hamburg: Diplomica Verlag GmbH, 2009.<\/li>\n<li>Wahren, Heinz-Kurt: Anlegerpsychologie, 1. Auflage, Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften, 2009.<\/li>\n<li>Yong, Pauline: Behavioural Investing \u2013 Understanding the Psychology of Investing, 1. Auflage, Singapur: Trafford, 2013.<\/li>\n<li>Zuber, Markus: Rendite und Qualit\u00e4tswahrnehmung \u2013 Eine experimentelle Untersuchung zur Anlageberatung, 1. Auflage, Wiesbaden: Deutscher Universit\u00e4ts-Verlag, 2005.<\/li>\n<li>Beck, Hanno (2008): Behavioral Finance \u2013 Dem Anleger in den Kopf geschaut, in: FAZ.net, <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/fonds-mehr\/behavioral-finance-1-dem-anleger-in-den-kopf-geschaut-1650147.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/fonds-mehr\/behavioral-finance-1-dem-anleger-in-den-kopf-geschaut-1650147.html<\/a>, Zugriff am 01.05.2015.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie B\u00f6rse reagiert gerade mal zu zehn Prozent auf Fakten. 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